Der Aston Martin DBS

Aston Martin DBSAston Martin DBS"Diamonds are forever” - 1971 saß James Bond im gleichlautenden Film hinter dem Steuer dieses noblen, vierrädrigen Luxusrennpferdes, das es den hochkarätigen Edelsteinen gleichtut. 1972 verabschiedete sich der Aston Martin nach sechs Baujahren zwar vorerst, fünfunddreißig Jahre später nahm der britische Automobilhersteller die Produktion jedoch wieder auf und schuf einen Diamanten.

Das neue Aushängeschild - Der Aston Martin DBS
So zumindest kommt das 517 PS starke und 300 Stundenkilometer schnelle Zwölfzylinder-Coupé daher. Dieses schnittige Gefährt vereint Stil, Tradition, ein stimmiges Konzept, Leidenschaft fürs Detail, perfekte Handwerkskunst und typisch britisches Understatement. Letzteres spiegelt sich in der klassischen Form wider. Dennoch bedarf es einer stramm sitzenden Augenbinde, um dieses motorisierte Highlight zu übersehen. Der Aufstieg in die Spitzenliga der Supersportwagen ist gelungen - "Very british“ und erstaunlich perfekt!

Austattung außen und innen
Angesichts solch automobiler Baukunst stimmt der Anschaffungspreis von 250.000 Euro eher sanftmütig. Sündhaft teure Materialien rechtfertigen das Preisniveau des schnellen Briten. Die überwiegend aus Aluminium gebaute Karosserie strahlt dank dem Einsatz von Magnesium und Karbon eine beschwingte Leichtigkeit aus. Der imposante Renner wiegt gerade einmal 1695 Kilogramm. 20-Zöller verleihen ihm seine plakative Größe und Standfestigkeit. Hinter den legendären, schmucken Riesenrädern liegen überdimensionale Keramikscheiben verborgen.

Der Sound des Zwölfzylinders lässt Gänsehaut-Feeling aufkommen. Im Cockpit des Aston Martin wurde geklotzt. Hier reichen sich Gediegenheit und Luxus die Hand. Sehr charmant wirkt die konventionelle sechsgängige Handschaltung. Leder, Klavierlack und hochglanzpoliertes Aluminium setzen dem britischen Topmodell die Krone auf. Die komfortablen Alcantara-Sportsitze sprechen es aus: Dieses Auto ist ein Diamant für die Ewigkeit.